„Ich fürchte mich so vor des Menschen Wort.“ ist eine Aussage, die heute deutlich mehr Realität gewonnen hat als noch im Jahr 1898, als die zitierte Gedichtszeile durch Rainer Maria Rilke entstand. Wir leben heute medial und in täglichen Diskurs in einer Zeit, wo Lügen, Propaganda, Werbung und Wesensverschleierung nahezu allgegenwärtig sind. Vergleicht man die verschiedenen Aussagen in unterschiedlichen Medien, entsteht weder einheitliches Bild noch folgt das dort niedergelegte irgendeinem Muster. Jemand behauptet etwas, der Nächste widerspricht, der Dritte relativiert und der Vierte zieht das bisher Gesagte nur ins Lächerliche, ohne auf Argumente zu reagieren. Und zusätzlich beschimpfen und beleidigen sie sich alle noch gegenseitig. Und diese sehr frustrierende Beobachtung gilt nicht nur für manch außenpolitische Agenda, sondern in ebensolcher Form im Innenpolitischen, Wirtschaftlichen, Medialen und Sozialen. Nun möchte ich hier nicht einfach mit Beispielen beginnen, das ist langweilig und in jeglicher Presse als Wahrheitsauslegung oder auch als Schmiererei und übler Nachrede schnell nachzulesen.
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort… weiterlesenSchlagwortarchiv: Russland
Wenn wir Deutschland politisch retten wollen…
Die politische und philosophische Landschaft in Deutschland gleicht immer mehr einem Jammertal, seit Jahren schon, aber jetzt wird es mehr und mehr offensichtlich. Und dieses Jammertal entstand nach den Vorstellungen derer, die wir mit gemeinschaftlichen Subventionen und hohen Kosten an unseren Universitäten ausgebildet haben. Dort nämlich ist die Verwirklichung der Aufklärung, die Legenden, Mythen und andere erfundene und gezielt verbreitete Lügengeschichten klarstellen bzw. beenden wollte, mittlerweile zu einer irrationalen, subversiven und dogmatisch verhärteten Rechthaberei verkommen. Schaut man sich das von dort ausgehende unsinnige Geplapper und die seltsamen Ideen einmal mit nüchternen Blick an, gerät man nicht mehr nur in Verwunderung, sondern in Wut. Das ist traurig, absurd und verbleibt zurzeit wohl ohne Hoffnung auf Besserung.
Wenn wir Deutschland politisch retten wollen… weiterlesenDie Ukraine aktuell – Das Desaster
Nach Aussagen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages befinden wir uns seit der Entscheidung, Kampfpanzer in die Ukraine zu liefern, die Armee der Ukraine mit Aufklärungsmaterial zu versorgen und ukrainische Soldaten in Deutschland auszubilden im Krieg mit Russland. Das wird zwar niemand in Regierung und Verwaltung bestätigen, darum geht es aber auch gar nicht, denn nicht wir entscheiden, wann wir uns im Krieg befinden, sondern in diesem Fall ist es Russland, das diese Entscheidung trifft. Und wie man in Russland darüber denken wird, scheint allen klar zu sein, die sich auch nur etwas mit der russischen Mentalität und speziell ihrem Gedenken an die Millionen russischen Opfer des Zweiten Weltkrieges beschäftigt haben.
Die Ukraine aktuell – Das Desaster weiterlesenGeostrategie
Seit dem Krieg in der Ukraine ist der Begriff „Geostrategische Weltlage“ wieder in aller Munde. Es geht dabei letztlich um die Frage, wo die weltweiten Machtzentren angesiedelt sind und wer von dort aus die Weltpolitik bestimmt. Dazu gibt es nur zwei/drei von allen Experten akzeptierte und angestrebte Grundkonstellationen.
Geostrategie weiterlesenWas ist eigentlich Zeitkritik?
… und was verstehe ich darunter? Der Versuch einer Klärung.
Wie gewohnt, schaue ich dazu zunächst einmal ins Netz, um eine zeitgemäße Definition des Begriffes zu erhalten:
Zeitkritik ist die Kritik am momentanen Zeitalter, dem aktuellen Zeitgeist. Zeitkritik hat im Unterschied zur Kulturkritik kein Geschichtsbewusstsein und wird als Teil der allgemeinen Philosophie auch in Form von Politikwissenschaft betrieben. Moderne Zeitkritik bezieht sich auf die gesamte Neuzeit, insbesondere aber auf das 20. und 21. Jahrhundert.
Hauptgruppen:
Kritik an der politischen Situation und Staatskritik (z. B. Militarismus, Faschismus oder Liberalismus).
Kritik an der ökonomischen Situation wie Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit.
ritik an der ökologischen Situation wie globale Erwärmung, Umweltschutz oder Atomenergie.
Wissenschaftskritik und naturwissenschaftliche Weltinterpretation. (z. B. Gehirnforschung) (Wikipedia.DE)
Ich fasse mal kurz zusammen. Zeitkritik beschäftigt sich also mit dem aktuellen Zeitgeist, ohne auf ein Geschichtsbewusstsein zu entwickeln und ist Teil der allgemeinen Philosophie einschließlich der Politikwissenschaft und bezieht sich auf die Neuzeit (1900 bis heute) in nahezu allen wissenschaftlich erfassbaren Bereichen.
Das ist genau genommen ein sehr weiter Zeitraum, den man meiner Ansicht nach so nicht mehr stehen lassen kann. Wir haben spätestens seit den 1980er Jahren mit der digitalen Vernetzung und der Globalisierung eine Entwicklung weltweit, die mit den Jahren vor dieser Zeit nicht mehr viel zu tun hat. Daher mein erstes Resümee: Wir sollten die letzten vierzig Jahren zu unserem Untersuchungs-Objekt machen, wenn wir Zeitkritik üben wollen.
Dann stehen in der Definition die politischen, die ökonomischen, die ökologischen und die wissenschaftlichen Interpretationen der Neuzeit zur Diskussion. Nun sind diese Felder in der Neuzeit ja leider nicht mehr getrennt aufrufbar, denn Politik, Ökonomie und Ökologie haben sich im Geist der Zeit zu einem einheitlichen Feld zusammengeschlossen und die wissenschaftliche Forschung, die in den letzten vierzig Jahren so erfolgreich war wie nie zuvor, lässt sich in solch kleinen Zeiträumen nicht zielgerichtet hinterfragen.
Dann heißt natürlich Zeitkritik auch nicht, das der Kritiker eine Lösung für die Problemstellung anbieten müsse. Seit wann ist das Usus? Kritik betreibt doch ausschließlich die Beschreibung eines Zustandes, der nicht erwünscht ist und der verändert werden sollte. Wenn von allen Kritikern gleich eine Lösung gefordert würde, gäbe es bald keine Kritiker mehr, was ebenfalls keine Verbesserung darstellen würde. Viele große Wissenschaftler waren und sind zu Kritik nicht fähig. Wir brauchen also Menschen, die Problemstellungen hervorheben ebenso notwendig wie Menschen, die diese dann bearbeiten und lösen.
Somit stellt sich hier und jetzt die Frage, wie man das Problem so angehen kann, das einerseits die Neuerungen herausgehoben werden, die die letzten vierzig Jahre ausmachen, und andererseits die Risiken beleuchtet werden, die mit diesen Neuerungen hervorgetreten sind oder hervortreten werden. Natürlich könnte ich jetzt Stichwort für Stichwort abarbeiten und genau das machen, was in der wissenschaftlichen Publizistik Gang und Gebe ist, aber hilft diese Vorgehensweise wirklich? Die Neuerungen sind doch so erheblich, das ein Übersichtsbild schon lange nicht mehr zu erfassen sein wird. Ich habe mich daher dazu entschlossen, ein anderes Verfahren zu wählen. Dazu versuche ich, die drei aktuellen Fragen unserer Zeit in Kurzform an den Anfang eines Abschnittes zu stellen und diese Frage dann tiefer schürfend und nachdenkend zu behandeln.
Was ist Corona und wie erfolgreich wurde diese Herausforderung gemeistert?
Nun denn, über die Herkunft dieser Viruserkrankung und ihres Verursachers gibt es zur Zeit immer noch zwei große Annahmen, die sich widersprechen. Da ist einerseits die Behauptung eines natürlichen Ursprungs, der somit nicht zu verhindern war (Evolution) und es gibt die Behauptung eines künstlich hergestellten Virus, der aus einem Forschungszentrum entwichen sein könnte. Weitere Behauptungen über Urheber, Absichten und Visionen entbehren zur Zeit jeglicher Beweisführung und werden von mir nicht weiter hinterfragt. Eine natürliche Herkunft wäre aus mitmenschlicher Sichtweise die einfachste und eine nicht zu vermeidende Ursache und würde als Naturgewalt gelten. Hier kann nur gefragt werden, ob und wie man solche Erscheinungen rechtzeitig erkennen könne und welche Maßnahmen getroffen werden könnten, um die Schäden in Grenzen zu halten. Anders allerdings stellen sich die Fragen, wenn ein künstlicher Ursprung zugrunde gelegt werden muss. Dann ist einerseits zu fragen, warum man in aller Welt Forschungen betreibt, die solch hohen Risiken bergen? Dann ist zu fragen, welche Absichten der Urheber mit solchen Forschungen bezweckt und warum diese Forschungen im Geheimen stattfinden. Meines Wissens sind Viren die einzige wirkliche Gefahr innerhalb der Lebensbereiche auf der Erde, die uns Menschen und unser Überleben noch gefährden können. Und die Frage stellt sich daraufhin, was mit einem gefährlichen Virus alles angerichtet werden könnte, wenn zum Beispiel nur eine bestimmte Ethnie von ihm betroffen sein würde oder nur ein Staat auf der Welt über eine wirksame Gegenmaßnahme (Medikament, Impfung) verfügen würde. Dann gehen die möglichen Antworten von der Möglichkeit einer Erpressung bis zum beabsichtigten Völkermord.
Nun haben wir unvorbereitet eine Pandemie mit einem Virus erlebt und konnten verfolgen, wie erfolgreich und wirksam Gegenmaßnahmen getroffen werden konnten. Das Bild, das dabei vor meinen Augen erscheint, ist nicht sehr schmeichelhaft. Wir haben massive Eingriffe in die Freiheitsrechte erlebt, die von Kontaktsperren bis zu Hausarresten, von Versammlungsverboten, Demonstrationsverboten gingen. Weiterhin wurden Schließungen von Läden, Gaststätten und Firmen erzwungen, wobei das bei vielen Menschen zusätzlich noch zu wirtschaftlichem Ruin (Arbeitslosigkeit, Insolvenz) geführt hat. Menschen im öffentlichen Raum wurde dabei mit wenig wirksamen Atemschutzmasken eine Vermummung aufgezwungen, es wurden Schutzimpfungen auferlegt und das gesamte Arbeitsumfeld wurde gemaßregelt, was in der Summe eine Spaltung der Gesamtbevölkerung bewirkte, einerseits in die Befürworter, andererseits in die Kritiker der Maßnahmen. Diese Spaltung wirkt bis heute ist ist noch lange nicht überwunden.
Was ist daher heute zu konstatieren, wenn wir uns mögliche Virenpandemien anschauen? Wir sind nach wie vor unvorbereitet. Wir sind weiterhin zwischenmenschlich nicht in der Lage, eine sinnvolle Reglementierung von Maßnahmen diesbezüglich durchzuführen und wir kämpfen noch immer mit dem Egoismus, den uns die Evolution mit auf den Lebensweg gegeben hat. Die Fähigkeiten, ein Gesamtbild einer Notsituation zu erzeugen ist nur in einem kleinen Teil der Bevölkerung anzutreffen. Wir leben sozial gesehen überwiegend immer noch in Horden. Das alles ist keine gute Grundlage für ein zielgerichtetes Vorgehen in lebensbedrohenden Situationen.
Und dann sind da noch die Vorgehensweisen zu besprechen, die anzuwenden sind, wenn eine Pandemie überstanden wurde. Müssen all die Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Pandemie eingeführt wurden, nicht auch wieder zurückgenommen werden? Muss also nicht der Vor-Pandemie-Zustand wieder hergestellt werden? Bisher wurden die betreffenden Gesetze noch nicht außer Kraft gesetzt, sondern nur herabgestuft. Und auch die negativen Begleiterscheinungen (Fake-News-Agenturen, Verfolgung von Andersdenkenden, Ausgrenzungen) konnten doch noch lange nicht nicht zurückgefahren werden. Dazu wäre eine medienwirksame Aufklärung notwendig, die nicht einmal im Ansatz erfolgt, im Gegenteil, die Begleiterscheinungen der Notfallmaßnahmen werden institutionalisiert.
Das große Vergessen hat Konjunktur… Der zweite Versuch
Das große Vergessen hat Konjunktur… Der zweite Versuch
Ich wiederhole in diesem Artikel die eine oder andere Aussage des vorherigen Artikel, nur werde ich diesmal eine etwas andere Perspektive (Krisenpolitik, Blockbildung, Sanktionen, Ignoranz) einnehmen und dafür deutlicher aussprechen, was ich zu sehen glaube. Das Vergessen der Geschichte der nahen Vergangenheit sowie die allgemeine Nicht-Bereitschaft, sich umfassend zu informieren, und die Folgen dieses Versagens besonders unserer Eliten für die globale Welt von Morgen sind das Thema dieses Artikels. Was wir gerade beobachten ist das scheinbare Bestreben mächtiger Politiker aus allen machtvollen Staaten, die Welt in möglichst nur zwei Blöcke aufzuspalten, wobei lediglich die ganz Großen der Blöcke (USA, China, Russland) das Vorgehen bestimmen können und alle anderen gezwungen werden, sich einem der drei Akteure (Nato vs. Russland/China) anzuschließen. Ich würde das als ein Zurückkehren zu einer bipolaren Weltordnung mit dem Ziel beschreiben, über Feindbilder und Kontrolle wieder das Element „Teile und Herrsche“ in die Weltpolitik einzufügen, das sich ja schon immer gut bewährt hat. Multikulti und Globalisierung sind gescheitert. Also vorwärts, wir ziehen uns zurück zu bekannten Ufern.
Das große Vergessen hat Konjunktur… Der zweite Versuch weiterlesenDas große Vergessen hat Konjunktur…
Das große Vergessen hat Konjunktur und politisch und wirtschaftlich entwickelt sich nichts (mehr) nach Plan. Die momentane weltpolitische Lage, besonders im Angesicht des Krieges/Konfliktes in der Ukraine und seiner Akteure, erscheint hoffnungslos verwickelt zu sein, und niemand kann wirklich sicher sagen, wohin sich diese festgefahrenen Positionen in vielen Bereichen entwickeln werden. Wer nüchtern und sachlich die Lage betrachtet, kommt nicht umhin, gewisse nihilistisch anmutende Dogmen in den Positionen der argumentierenden Parteien zu finden. Stellen wir daher die Frage, was um aller Welt sind diese Positionen? Wohin sollen die Erwägungen, die angestellt und praktiziert werden, das Weltgeschehen lenken? Wer und was sind die Vorteile, Ziele und Vorstellungen, die mit dieser Dogmatik erreicht werden soll?
Das große Vergessen hat Konjunktur… weiterlesenGlobalismus vs. Nationalismus?
Eine der wichtigsten Fragen der heutigen Zeit ist mit dem Gegensatzpaar Globalismus vs. Nationalismus verbunden, und viel deutet darauf hin, das diese Gegenüberstellung ohne irgendwelche Zwischentöne das große politische Problem unserer Zeit darstellt. In der öffentlichen Meinung ist Nationalismus heute etwas schlechtes, der Globalismus dagegen wird als ein Nonplusultra dargestellt. Aber ist das wirklich so oder ist das wieder nur ein Narrativ, das uns (die Bevölkerung) beruhigen soll? Inzwischen sind wir sogar schon soweit, das sogar schon Medien-Kriege geführt werden, die sich auf diesem ideologischen Gegensatz entzünden.
Globalismus vs. Nationalismus? weiterlesenEin „Dankeschön“ an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in D
Seit Wochen schon tobt im Osten Europas ein Krieg, der, als Bürgerkrieg vor Jahren schon eröffnet, mittlerweile Weltformat angenommen hat. Wie schon zuvor geäußert, habe ich hierbei nicht vor Partei zu ergreifen und mich weder der Nato-Fraktion noch der Russland-Fraktion anzuschließen. Allerdings vermisse ich in unseren Medien eine ausgewogene und richtungsfreie Berichterstattung, da ich mehr und mehr bemerken muss, das nur noch ukrainische, amerikanische und EU-Sichtweisen ausgestrahlt und artikuliert werden. Und mit dem Wahrheitsgehalt scheint es auch niemand mehr so genau zu nehmen.
Ein „Dankeschön“ an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in D weiterlesenHaben wir uns das gewünscht?
Haben wir uns das wirklich gewünscht: Ein Staat der sich um seine Bürger kümmert und in Plenarsälen entscheidet, was gesund ist, was gegessen werden soll, wie warm die eigene Wohnung sein darf und wer in der Welt böse ist und wer nicht? Und das nicht aus Sorge um die Gesundheit, den Lebensstandard und die Versorgung seiner Bürger, nein, die Sorge gilt jetzt gerade der Solidarität mit einem der korruptesten Staaten der Welt 1 und der Missbilligung eines Präsidenten eines Nachbarvolkes, der sich so in die Enge getrieben gefühlt haben muss, das er, wie viele andere Staatsführer vor ihm auch schon, keinen anderen Weg mehr sah als einen Krieg zu beginnen.
Haben wir uns das gewünscht? weiterlesen- 2021: Platz Nr. 122 auf dem Korruptionsindex CPI, zwischen Eswatini und Gabun ↩
Ukraine & Co, und die Sackgasse Europa
So, nun ist es passiert. Das, was unbedingt verhindert, aber ständig herbei zu reden versucht wurde, ist Wirklichkeit geworden. Und vielleicht sollten die Stimmungsmacher in den westlichen Medien, die gerade ein neues Machtgefüge herbeizureden (-schreiben) versuchen, endlich mal ihr schmutziges Mundwerk beziehungsweise ihre schmutzigen schreibenden Hände im Zaum halten. Die ersten Schüsse sind gefallen, die den Beginn eines erneuten großen Krieges darstellen könnten und die für ein anderes, unberechenbares Gefüge in der Welt sorgen werden. Was sagt uns das? Und was wird wohl in naher Zukunft folgen?
Das Artikelbild habe ich in einem benachbarten Kleingarten gefunden und beschreibt den politischen Zustand Deutschlands auf Eindrucksvollste!
Der amerikanische Mythos: Freiheit für die Welt?
Um die Frage gleich in meinem Sinne zu beantworten, die in der Überschrift steht: Für US-Amerikaner: ja sicher; für alle Anderen: eher nein!
Der Mythos Amerika, genauer gesagt der USA als Staat beruht aus einer Zeit, in der in Europa immer noch machtverliebte Monarchen ihre Bevölkerungen aussaugten wie Vampire ihre Opfer, und wo es eine bürokratische Elite gab, die ihren Herrschern gerne und willig zu Diensten war. Hier war Amerika und besonders die USA für viele unterdrückte Menschen Europas ein Eldorado der Freiheit.
Der amerikanische Mythos: Freiheit für die Welt? weiterlesenMeinungs- und Pressefreiheit am Beispiel RT
Es ist schon wieder mal soweit, das jeder Bürger sich überlegen muss, was es bedeutet, wenn das Gesetz sagt, die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, das nicht eingeschränkt werden darf. Warum ich darüber sprechen muss, ist nicht das Dauerthema Corona, sondern RT, ein Nachrichtenportal, das in Moskau seinen Stammsitz hat von von der russischen Regierung finanziert wird. Das ist in meinen Augen auch nicht verdächtig, weil der Spiegel ja von Bill Gates finanziert wird, die Deutsche Welle vom Staat Deutschland und viele Tageszeitungen von der SPD, um nur ein paar prägnante Beispiele zu nennen. Ich weiß, wer oder was Russland ist und kann das in meine Überlegungen einfließen lassen, genau so, wie ich das beim Spiegel auch handhabe.
Meinungs- und Pressefreiheit am Beispiel RT weiterlesenDie Verknüpfung Nawalny-Nord Stream 2
Was mich mehr als irritiert und mit großer Besorgnis erfüllt ist die zur Zeit zu beobachtende Verknüpfung eines Kriminalfalles (Nawalny) sowie eines wirtschaftliches Energieversorgungsprojekts (Nord Stream 2) mit politischen und geostrategischen Interessen einer Imperialmacht (USA), seiner militärischen und operativen Organisationen (Nato, NGOs) und einer nahezu im Gleichklang operierenden Politik- und Medienlandschaft.
Die Verknüpfung Nawalny-Nord Stream 2 weiterlesenWeiter so oder anders, das ist hier die Frage…
Die politischen und wirtschaftlichen Lagen ändern sich, weltweit, und die alten Fragestellungen bezüglich der gesellschaftlichen Dominanz wandeln sich. Waren einst die Spannungen zwischen Landbesitzer und Landbevölkerung, dann nach der industriellen Revolution zwischen Arbeitern und Produktionsbesitzern, dann nach dem Untergang der Solidargemeinschaften zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten alltäglich, muss man heute der Kampf ganz anders beschreiben.
Weiter so oder anders, das ist hier die Frage… weiterlesenEs sind die falschen Themenschwerpunkte
Die alles beherrschenden Themen in Nachrichten und Medien zur Zeit sind Donald Trump, der Klimawandel und Gretha, der Brexit und die Handelskriege bzw. Sanktionen, die von der US-Administration ausgehen. Aber sind das wirklich schon die bedrückendsten Probleme, die unser alltägliches in der Welt-Sein betreffen, oder gibt es nicht auch viele andere Baustellen, die endlich in die öffentliche Debatte aufgenommen werden müssten. Ich persönlich denke, es gibt sie zuhauf, und sie werden durch die Fixierung aufs Klima zurzeit sehr wirksam verdeckt. Meiner Ansicht nach sind sowohl die Verfahren der Berichterstattung, die medialen Protagonisten als auch die Themenschwerpunkte, wie sie zur Zeit gesetzt werden, falsch gewählt und bedürfen einer Überprüfung.
Es sind die falschen Themenschwerpunkte weiterlesenWillkommen im kalten Krieg?
Nun ist es soweit! Gerade mal 14 Tage haben unsere neuen Regierungsmitglieder gebraucht, um aufgrund von Verdächtigungen, Vermutungen und wagen Annahmen einen diplomatischen Krieg vom Zaune zu brechen. Dieser mit diplomatischen Mitteln geführter Krieg wird begleitet von gefährlich direkten Eskalationen in Syrien, in der Ukraine und an den Grenzen Russlands, wo unsere „Friedenstruppen“ feindselig auf den russischen Bären schauen. Wenn wir Kuba und Afghanistan in der Vergangenheit als hochbrisant und gefährlich bezeichnet haben, so ist das jetzt inszenierte Gewitter damit durchaus vergleichbar. Willkommen im kalten Krieg? weiterlesen
Propaganda, soweit das Auge reicht…
Es scheint langsam aber sicher überall Mode geworden zu sein, laut aufzuschreien und auch dazugehören zu wollen, wie das seit langer Zeit bei einfachen Gesprächen zu beobachten ist. Einer erzählt etwas, der nächste weiß ebenfalls etwas aus seiner Historie dazu beizutragen und so geht das große „Ich will auch… mitreden“ immer weiter. Nun ist das am Stammtisch nichts Neues und auch gar nicht allzu tragisch. Wenn allerdings die Artikel und Beiträge der Medien, die Aussagen der politischen Amtsträger und der Mainstream der öffentlichen Meinung nach eben diesen Mustern funktionieren (Könnte man auch Mob nennen!), dann ist Gefahr in Verzug.
Propaganda, soweit das Auge reicht… weiterlesen
Die Münchner Sicherheitskonferenz 2017
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist das beherrschende Thema dieser Woche. Man stellte sich nicht nur dort die Frage, ob die neue amerikanische Administration, die mehrere hochrangige Vertreter zu dieser privat organisierten und durch die Bundesregierung unterstützten Militärkonferenz schickte, dort ihre künftige Politik bezüglich der NATO zu offenbaren beabsichtige. Das Ergebnis allerdings ist ernüchternd.