Schlagworte sind heute in aller Munde, und doch ist nach deren Gebrauch immer mehr Unklarheit darüber zu registrieren, was der Benenner des Wortes wohl gemeint haben könnte. Ich möchte immer mal wieder einen dieser schönen Begriffe etwas genauer anschauen.

Wenn Philosophie bereits im Ansatz scheitert…

Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich mit dem unter der Überschrift genannten Artikel, der sich über Begriffe und deren Auslegung durch die Redaktion eines Philosophie-Magazins mit dem Thema Krieg beschäftigt. Der Artikel selbst soll wohl auf die ihm im Heft folgenden Artikel hinarbeiten und erklärt Begriffe, die dort Verwendung finden. Damit aber jeder sich nicht eigene Gedanken machen muss, werden diese Begriffe schon mal vorsorglich uminterpretiert, damit da ja nichts schief geht. Schief wäre es dann, wenn Putin mal nicht als der allein Schuldige dasteht. Er zeigt ein sehr eigenartiges Bild, das immerzu Putin im Mittelpunkt seiner Beschreibungen sieht, mal als Rattenjäger, Geheimdienstgewächs, mal als vom Wahnsinn befallen, als Aggressor, mal als verrückt, mal als kalt-rational.

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Freund-Feind-Denken hat Konjunktur

Obwohl in immer mehr wissenschaftliche Disziplinen die grundsätzliche Dualismus-Idee der Gegensätze, in Frage gestellt wird, stellt sich im gesamt-gesellschaftlichen Kontext immer mehr heraus, das in Gegensätzen zu Denken zur Zeit eine unbeschreibliche Hochkonjunktur besitzt. Es ist so einfach, die Welt in Gut oder schlecht, in Freund oder Feind oder Verursacher (Täter) oder Opfer einzuteilen. Und häufig sind „natürlich“ immer die eigenen Interessen oder Sichtweisen die, die gut genannt und somit positiv betrachtet und die der Andersdenkenden als schlecht und negativ gesehen werden.

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Déjà Vu mit Herzenskühle

Wir leben heute in einer seltsamen Zeit, die fast schon wie ein Deja Vu daherkommt. Ich denke da an die Zeit kurz nach dem ersten Weltkrieg, als Leute wie Freud, Le Bon, Tarde, Broch und Canetti versuchten, erste Versuche der Phänomene Massenhysterie, Massenwahn und Massenmensch zu formulieren oder in Romanform auszudrücken und damit zu erklären versuchten, wie das Unglück des großen Krieges entstehen konnte. Wenn ich in die Presse, das Fernsehen und die Gesprächsstoffe mir ansehe, mit denen ich zur Zeit regelrecht bombardiert werde, sehe ich mich im Jahrhundert zurückversetzt und erkenne die Erzählungen meiner Eltern und Großeltern, die von der „guten alten Zeit“ handelten, die ganz und gar nicht so gut war, wie ihr Ausdruck das versprach. Denn es war genau die Zeit, die die genannten Autoren zu ergründen suchten. Das wurde mir schnell klar, als ich mir nur ein paar Minuten Zeit nahm, darüber nachzusinnen.

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Moderne Zeiten

Der vorliegende Artikel versteht sich nicht so sehr als Kritik, sondern vielmehr als eine Beschreibung der politischen und medialen Wirklichkeit, wie ich sie empfinde. Die wenigen Schlussfolgerungen, die dabei zur Sprache kommen, sind mehr angerissen als ausgeformt. Ich möchte keine Vision vermitteln, sondern biete eine Betrachtung an, eine Beschreibung der politischen Welt, wie ich sie zur Zeit erlebe.
Ich denke, das wir in der fast vollständigen Vernichtung der Metaphysik, der Transzendenz und der Ausbreitung einer Realität, die wir als individuell gestaltbar, auslegbar, messbar und transparent empfinden, auch die Hoffnung, die Zuversicht und die Wertschätzung der Welt zu verlieren drohen und gerade dabei sind, diesem Ende mit großen Schritten entgegenzustreben. Was wir dabei verlieren können ist das, was wir „Das Menschsein“ nennen. Was danach kommt, ist unabsehbar, unbekannt und in meiner Anschauung wenig verlockend.

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Impfen oder Nicht-Impfen, das ist eine aktuell brisante Frage

Wir sind heute in der Pandemie-Diskussion in Deutschland besonders in zwei nahezu unversöhnliche Lager gespalten. Die erste Gruppe findet „sich Impfen zu lassen“ nahezu als eine gesellschaftliche Pflicht. Die andere Gruppe lehnt das Impfen kategorisch ab. Und in meinen Gesprächen gleich in welcher Umgebung komme ich immer mehr zu der Überzeugung, das es nicht sinnvoll ist, sich einer der beiden Gruppen argumentativ anzuschließen. Es geht doch im Grunde um die Frage, wie ein wie immer gearteter Eingriff in meine körperliche Unversehrtheit gewertet werden muss. Oder einfacher ausgedrückt: „Kann Impfen für mich zu einer Pflicht werden oder nicht?“. Wenn wir uns das Feld ansehen, in dem diese Debatte zur Zeit stattfindet, werden sehr gewichtige Aussagen aus vielen Richtungen der Gesellschaft, der Wissenschaft und der Politik aufgeworfen, und ich möchte zunächst ganz am Anfang beginnen.

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Neue Technologien und kein Verständnis für Zusammenhänge

Ich habe mich in den letzten Tagen mit Freunden über viele Themen unterhalten und gewinne immer mehr den Eindruck, das die Welt, wie sie von Vielen erlebt wird, eine Komplexität erreicht, die keinen Überblick, keine Linie, kein Verständnis und keine festen Formen mehr zulässt. Alles scheint im der horizontalen Breite zu umfangreich geworden zu sein. Selbst viele Teilbereiche unseres Systems sind von einem Einzelnen allein nicht mehr zu überblicken. Alles ist so vernetzt, verstrickt und durchdrungen, das keine klare Bedeutung mehr gefunden werden kann. Ich habe mir daher im nachfolgenden Text die Mühe gemacht, aufzuzeigen, was unsere heutige Welt so besonders macht und das vieles heute sozusagen erstmals die Gesellschaften der Menschen erreicht hat. Man kann den Zustand heute also nicht mehr anhand von historischen Beispielen beurteilen. Dazu benutze ich Stichworte, die jeweils eine Beobachtung von heute aufzeigen und versuche dann in der Zusammen-Sicht eine Betrachtung zweier Krisen zu schaffen, die uns in letztere Zeit in Atem hielten.

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Feinde, Verschwörer und ein Traum

Der Staat Deutschland ist besonders stolz auf seine Verfassung. Diese Schrift, die jedem Menschen seine Würde garantiert, jedem Menschen eine eigene Meinung zugesteht und in der alle Menschen, gleich welcher Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung ein Recht auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit zugesteht, steht in der zweiten großen Krise des 21. JH vor einem Sittenverfall.

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Anspruchsdenken, Maßlosigkeit, Narzissmus

Immer wieder erfahre ich aus den Medien, das Angst und mangelnde Selbstreflexion die entscheidenden Merkmal seien, die unsere heutige, äußerst fragile und instabile Gesellschaft auszeichnen würden. Die Erläuterungen dazu sind umfangreich, zeigen sich wissenschaftlich fundiert und statistisch belegt und kommen nahezu makellos daher. Trotzdem scheint die Resonanz innerhalb der Bevölkerung auf diese Erklärungen sehr gering auszufallen, was zu der Frage ermuntert, ob diese Theorien entweder auf einem viel zu hohen Niveau sich aufhalten oder ob diese bei individueller Betrachtung stets die Antwort hinterlassen, das ja gerade ich als Leser von der Thematik nicht betroffen sei und das es ja nur die anderen sind, die diesen Mangel erleiden.

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Nachlese Europawahl 2019

Nach den Europawahlen und dem großen Desaster der beiden „großen Volksparteien“, nach dem „Sieg“ der Partei der Grünen und der großen „Zersplitterung im Parteiengefüge“, das nur noch Mehr-Parteien-Koalitionen zulässt, werden vielfältige Erklärungen, Analysen und Ratschläge in nahezu allen Medien, auf allen Bühnen und aus den verschiedensten Richtungen verbreitet, die ich in der nachfolgenden Aufzählung einmal kurz auflisten und dann kommentieren möchte

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Bitte geht wählen am Sonntag…

Sie fragen: „Brauchen wir Europa?“ Ich antworte: „Ja!“ Sie fragen: „Wozu?“ Und jetzt wird es eher etwas kompliziert und vor allem wird es etwas aufwendig… Einfache Antworten, die auf Twittergröße geschrumpft sind, können diese Frage nicht beantworten. Und auch ein kurzer Post auf Facebook, der in der unendlichen Menge der Inhaltslosigkeiten verschwindet, kann das nicht bewerkstelligen. Die Antwort auf diese Frage auf einen Wahlspruch oder Slogan zu reduzieren zeugt von Unkenntnis des Weltgeschehens.

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Die Rückeroberung der „Roten Linien“

Ich plädiere dafür, dass diese „Roten Linien“ nicht nur von Regierungen gezogen werden können, nein, ich bin dafür, dass die Menschen auf der ganzen Welt diese Linien für sich zurückerobern. Rote Linien sind in meinen Augen für friedliche Menschen immer Kriegsvorbereitungen, sind nachgewiesene Lügengebäude, sind Hetze und Hass, sind Mord und Totschlag, sind unbekämpfter Hunger und Ausbeutung, sind die Verschleierungsversuche der Hintergründe politischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und militärischer Aktionen. Wir Menschen sollten ebenfalls unsere roten Linien ziehen und entsprechend politisch und wirtschaftlich handeln.

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FREIHEIT

Wir sollten über Freiheit sprechen. Ist Freiheit wirklich das, was wir zurzeit politisch, wirtschaftlich oder kulturell zu verteidigen haben? Was ich hiermit meine ist die Freiheit, die zurzeit in aller Munde ist und das Freisein oder die Befreiung von etwas meint. Wir können frei sein von Not, von Leid, von Bevormundung, von Abhängigkeit, von Gedanken, von Pflicht, von Hass, von …

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Die Wahl, eine Glosse zur Bundestagswahl 2017

Am Sonntag ist Bundestagswahl. Hier bestimmen wir als Wähler nicht nur die politische Gestaltung der nächsten vier Jahre, sondern die Gestaltung der Zukunft. Sind Gesetze und Verordnungen erst einmal auf den Weg gebracht, ist es sehr schwer, diese wieder zu ändern. Sie zurückzunehmen gelingt in unserem System selten bis nie. Wir sehen das an der Agenda 2010, an Schuldenbremsen, an den Reformen am Renten- und Gesundheitssystem und vielen anderen weniger populären Problemfeldern.

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