Ich muss es gleich zu Beginn des Artikels anmerken: Noch nie in meiner Zeit als Bundesbürger ist mir ein Kommentar zu Wahlen, ihrem Ausgang und den folgenden Konsequenzen so schwer gefallen wie gerade jetzt nach den drei Landtagswahlen. Und es nicht wie vermutet die Zahlenlage, die mich irritiert, sondern viel mehr der Mangel an demokratischen Verständnis, das sich vom üblichen Disput auf der Straße, am Stammtisch usw. über die Medien bis in die Spitzen der Parteien hinzieht. Wie war das noch mit der Demokratie? In einer Demokratie entscheidet das Volk über sich selbst und für sich selbst: „Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk.“
Eine schwere Geburt, ein Wahlergebnis umzusetzen weiterlesenDie Diskussion über KI und die Angst ihrer Schöpfer
Ganz neu in unserer Medienwelt angekommen sind die Warnungen vor der Entwicklungsgeschwindigkeit der AI, die sich rasend entwickelt und selbst ihren Erschaffern aus den Händen zu gleiten droht. Daher wird bereits so etwas wie einen weltweiten AI-Sperrvertrag gefordert, um damit, man höre uns staune, sich vor den Gefahren abzusichern. Nun, das sehe ich etwas differenzierter, denn der Atomsperrvertrag wäre vor der Entwicklung und Anwendung der Atombombe wirksam gewesen und dann auch nur, wenn sich alle Mächte daran hätten halten wollen. Das aber gab es noch nie, und wenn, dann wirkte das nicht lange.
Die Diskussion über KI und die Angst ihrer Schöpfer weiterlesenNa so ein Pech…?
Alles wurde aufgeboten. Die ganze Medienlandschaft wurde aktiviert, um das Übel bereits an der Wurzel, also beim Wähler zu bekämpfen, aber es hat wohl nichts genutzt, im Gegenteil, das große Unheil -nach der Meinungsrinne (Mainstream)- ist eingetroffen, und das gleich doppelt, denn der große Bösewicht hat fast die Absolute Mehrheit erreicht und der kleine Bösewicht ist jetzt Zünglein an der Waage. Und von was schreibe ich die ganze Zeit? Na, von Sachsen-Anhalt natürlich, denn dort wurde gerade erst gewählt. Ich sehe schon, das muss ich näher erläutern, das ist das neue Bundesland zwischen Berlin und Thüringen mit Magdeburg als Landeshauptstadt. Na gut, man kann ja nicht alle kleinen und unbedeutenden Landstriche in Deutschland kennen.
Na so ein Pech…? weiterlesenDie Frage nach Stand und Sinn der Wissenschaften heute…
Das Titelbild ist die Abbildung der Erde aus einer Mollweide-Projektion (https://geocanvas.app/en/mollweide). Diese zeigt die Landmassen unserer Welt im richtigen Maßstab bezüglich Größe und Lage an. Die hier gewählte Einstellung setzt Europa in den Mittelpunkt der Karte. Bemerkenswert ist, das vor der Entwicklung dieser Projektion der europäische Kontinent in nahezu allen Karten immer deutlich zu groß dargestellt wurde. Das hat aber scheinbar bisher niemand so richtig interessiert.
Es geht mir in dem folgenden Artikel um das Grundsätzliche, das nahezu alle Bereiche des Lebens auf unserer Welt trägt. Und wir sind uns doch wohl einig, das neben den Religionen die Wissenschaften dabei eine bedeutende Rolle spielen. Hier ist aber, wie ich finde, noch sehr viel im Argen.
Zeitkritik: Woran wir arbeiten müssen und was wichtig ist
Zeitkritik: Woran wir arbeiten müssen und was wichtig ist
Seit den 1970er Jahren findet in der sogenannten „Westlichen Welt“ eine Neuorientierung der politischen und gesellschaftlichen Grundlagen statt. Aus dem festgefügten kulturellen und überlieferten Weltverständnis wurde ein fortschreitender Reformprozess eingeleitet, der sich in Richtung einer Umerziehung der Menschen zu sanftmütigen, friedlichen, kommunikativen und toleranten Umgang mit sich selbst und anderen einschließlich der nicht-menschlichen Mitbewohnern unseres Planeten führen sollte. Heute müssten wir uns erneut klarmachen, um welche Eigenschaften es dabei ging und wie erfolgreich dieser Umschwung bisher gelaufen ist. Um das Ergebnis schon mal plakativ herauszustellen, muss jeder informierte Mitbewohner heute zum Schluss kommen, das dies alles ganz anders gelaufen ist wie angenommen und das sich der westliche Mensch mit seiner Prophezeiung doch ziemlich weit daneben lag.
Zeitkritik: Woran wir arbeiten müssen und was wichtig ist weiterlesenWas wir brauchen ist eine andere geistige Kultur
Wenn wir uns die politische Landschaft Deutschlands (als perspektivischen Punkt) und der Welt genau anschauen, kommen wir um die Erkenntnis nicht herum, das weltweit unsere zur Zeit gelebten politischen Kulturen sich sehr ineffektiv verhalten und eher schädigend als nützlich wirken. Diese Beobachtung muss nicht einmal mehr bestätigt werden, denn sie ist mehr als offensichtlich. Jeder, der die politischen Aktivitäten in der Welt aus deutscher Perspektive vorurteilsfrei beobachtet, kann mehrere bedeutsame Themenbereiche erkennen, die weltweit zu immer tieferen und weitreichenderen Krisen führen.
Was wir brauchen ist eine andere geistige Kultur weiterlesenVerworren, Abgeflaut, Zukunftsohnmächtig, Lebensgefährlich
Sie haben die Überschrift gelesen, die sich in vier Worten artikuliert? So sehe ich im Moment (14.04.2026) die Weltlage sowohl in geopolitischer, politischer, weltwirtschaftlicher, wirtschaftlicher, post-kultureller, post-demokratischer und auch neo-philosophischer Sichtweisen. Ich folge in der Formulierung den mittlerweile Deutschland-weiten und gerne gepflegten Gewohnheiten der „Neo“-Umdeutungen, der „Un“-Verneinungen und der „Post“-Deklarierungen. Diese in meiner Ansicht nur „Unworte“ zu nennenden Sprachverwirrungen, die ja so in Mode zu sein scheinen, sind meiner Ansicht nach nur dazu da, die seltsamen und logisch unsinnigen bzw. falschen Schlussfolgerungen, die wir aus Krisen und bisher ungewohnten Entwicklungen in der Welt und innerhalb der Nationen beobachten können, zu verschleiern.
Verworren, Abgeflaut, Zukunftsohnmächtig, Lebensgefährlich weiterlesenEin sarkastischer Themenüberblick im Frühling 2026
Die momentane politische Situation in Deutschland, EU-Europa und der kriegerischen Welt ist mit dem Ausdruck „unerträglich“ nur vorsichtig umschrieben. Unerträglich sind nicht nur die Problemstellungen, sondern viel mehr die unerträglich widersprüchlichen Informationen, die meiner Ansicht nach darauf hindeuten, das das Gros der Bevölkerung von allen Seiten aus mit Falschinformationen, Lügen und Desinformation in Angst und Schrecken gehalten, sprich „kaltgestellt“ werden soll. Im Krieg USA/Israel/Saudi/Arabien/VAE/Bahrein gegen den Iran/Jemen gewinnen anscheinend immerzu beide Seiten.
Ein sarkastischer Themenüberblick im Frühling 2026 weiterlesenDas USA-Israel-Iran-Debakel
Was ich ganz und gar nicht verstehen kann sind die Reaktionen, mit denen sich die Politikgrößen Europas angesichts des Überfalls der USA-Israel-Koalition auf den Iran verhalten und äußern. Ich könnte ja noch verstehen, wenn man dabei, um den amerikanischen Präsidenten nicht zu verärgern, sich der Kritik am Vorgehen zu enthalten versuchte. Sich allerdings dann noch den beiden Aggressoren anzubiedern und selbige in ihrem Kampf gegen den Iran unterstützen zu wollen finde ich mehr als pervers. Haben wir in Deutschland, in GB und der EU nicht genug damit zu tun, der Ukraine Milliarde für Milliarde in den korrupten Rachen zu schieben, obwohl mittlerweile selbst die USA nicht mehr an den Sieg gegen Russland glauben? Mit was bitte sehr wollen wir die beiden Angreifer denn unterstützen? Mit Abwehrraketen? Mit Soldaten? Mit Aufklärungsarbeit? Oder mit was sollen die ausgehungerten europäischen Armeen unterstützend tätig werden? Im Großen und Ganzen haben wir all unsere Mittel kostenfrei der Ukraine abgegeben. Und das ganze Zeug liegt jetzt verschrottet irgendwo im Osten der Ukraine herum. Ich gehe mal davon aus, das Russland das einsammeln wird, um damit seine Stahlproduktion in ungeahnte Höhen zu treiben.
Das USA-Israel-Iran-Debakel weiterlesenDie Probleme unserer Zeit und Fragen an KI
Wir erleben zur Zeit eine Welt im Wandel, eine Zeit also, wo Altes nicht mehr zeitgemäß und Neues noch nicht machbar erscheint. Wenn wir uns in der Weltgeschichte großer Reiche umsehen, hat diese Phase bisher jeden Hegemon und jedes große Reich erlebt. Die Gründe hierfür sind vielfältig, ja sogar schon intensiv erforscht und liegen bei all den Jahrtausende umfassenden Erfahrungen offen auf dem Tisch. Allerdings sind die Gründe für das Chaos und die Bremser einer Neuausrichtung ebenfalls mehr als bekannt. Die Einen versuchen, ihre Pfründe, erworben in der stabilen Lage der vergangenen Dezennien, zu sichern und verweigern einen Wechsel, weil sie damit die Grundlage ihres Reichtums und ihrer Macht verlieren würden. Die Anderen, die das bestehende System bisher nicht zum Zuge kommen ließ, versuchen mit aller Macht, ihre meist übertrieben moralisierte Vision einer blühenden Zukunft entgegen den Tatsachen umzusetzen.
Die Probleme unserer Zeit und Fragen an KI weiterlesenDie Nähe des Faschismus zu Ideologien
…vor dem Hintergrund des Überfalls der USA auf Venezuela und die Entführung der dortigen Präsidentenfamilie.
Wer jemals nach einer Definition des Faschismus recherchiert hat, wird schnell festgestellt haben, das dieser Begriff sich nicht eindeutig beschreiben lässt. Die erfolgversprechensten Beschreibungen orientieren sich an den Regimen der Vergangenheit, die heute gerne als „faschistisch“ bezeichnet werden, und das waren Hitler-Deutschland, Japan im zweiten Weltkrieg, Mussolinis Italien, der Burenstaat in Südafrika und auch Frankos Spanien. Alle diese Regime zeichneten sich in der Historie durch ganz bestimmte politische Orientierungen aus, die ich kurz in einer Liste darzustellen versuche:
Die Nähe des Faschismus zu Ideologien weiterlesenEntscheidungssysteme und deren Grundlagen
Der Artikel beschäftigt sich mit den Formen der Entscheidungsfindung, zunächst in Kürze im persönlichem Umfeld, und danach etwas ausführlicher in demokratischen und parlamentarisch geführten Systemen. Dabei werden die Verfahren Kompromiss, Konsens und Win-Win besprochen und mit den Definitionen verglichen, die Wikipedia 1 anbietet. Dann werden drei grundlegende und mit westlichen Vorstellungen verbundene Gesellschaftsanschauungen (Konservatismus, Liberalismus und Sozialismus) kurz beleuchtet. Auch hier werden die Definitionen von Wikipedia hinterfragt und diskutiert. Abschließend behandelt der Artikel die Machtfrage, mit der jeder Bürger konfrontiert ist und der er sich bewusst sein sollte. Zusätzlich beleuchte ich zum Abschluss die Möglichkeiten, die jedem Bürger einer westlichen Demokratie zur Verfügung stehen, um auf die politische Landschaft einzuwirken. Es gibt meiner Ansicht nach deren mehr als gemeinhin gedacht wird.
Entscheidungssysteme und deren Grundlagen weiterlesen- Wikipedia ist das im Westen meistgenutzte Nachschlagewerk im Internet. ↩
Zeitgeschehen heute: Modern vs. Postmodern
Wir leben heute in einer seltsam ausgeformten Gedankenwelt, die sich durch verschiedenste Misstöne und teilweise falsche Schlussfolgerungen begründet und dieses meist in einer Form, die sich durch Unvollständigkeit und eine auf der Enttäuschung darauf basierender Radikalisierung auszeichnet. Das ist nicht ungewöhnlich, da Massenphänomene immer zu Konzeptionen führen müssen, die auf Kompromissen und dem kleinsten gemeinsamen Nenner beruhen. Das kann letztlich nie als Erfolg, sondern stets nur als Misserfolg verbucht werden. Halbgare politische Richtungsentscheidungen, unscharfe Abgrenzungen und nicht zielführende Kompromisse genannt Reformen sind daher an der Tagesordnung und führen von Krise zu Krise. Worauf diese Phänomene beruhen, ist mit einer auf Materialismus und auf kurzfristige Erfolgserzählungen ausgerichteten Geisteswissenschaft nicht zu erforschen, da für deren Erfolg langfristige Wirkungen in einem geordneten Umfeld erzeugt werden müssten, die aber dem schnellen Zeitgeist sowohl der „Moderne“ als auch der „Postmoderne“ und deren Denkweise widersprechen. Dies will ich in diesem Artikel zu ergründen versuchen.
Macht- und Größenwahn
Es braucht weder Studien noch sonstige Erkenntnisse, das so manch Schwergewicht der politischen und medialen Sphäre so langsam die Vernunft abhanden gekommen zu sein scheint. Anders kann ich mir die medialen und politischen Entgleisungen von Kriegsfähigkeit bis Stadtbildbetrachtungen nicht erklären. Außerdem sollten diese Menschen doch über genügend Einfluss und Informationen verfügen, um die Folgen ihrer Äußerungen und möglichen Folgen ihrer aggressiven Polemik und Politik absehen zu können. Wer auch nur die Kommentare und Veröffentlichungen von in Westeuropa zugänglichen prorussischen Medien verfolgt -Ich gehe davon aus, das die genannten Personen doch wohl die Äußerungen ihrer erklärten „Feinde“ studieren werden-, muss doch die zunehmende Verhärtung der Meinungen in Russland zur Kenntnis genommen haben. Denn dort fordert man (Karaganow: Es wird kein Deutschland mehr geben) mittlerweile sogar einen Präventivschlag, um vor dem drohenden Nuklearkrieg zu warnen und/oder ein Zeichen zu setzen. Deutschland steht dort wegen seiner aggressiven und feindlichen Haltung ganz oben auf der Liste der möglichen Ziele.
Macht- und Größenwahn weiterlesenUrteilskraft und die Fähigkeit, Schlussfolgerungen zu ziehen
Eine entscheidende Fähigkeit zur Bildung von zivilisierten Gesellschaften, die sich durch Arbeitsteilung, Spezialistentum und technische Ingenieurskunst auszeichnen, kann man schlicht und einfach als „Urteilskraft“ oder die Fähigkeit zur „Schlussfolgerung“ bezeichnen. Dazu gehört auch die Kunst, Verhaltensmuster zu erkennen, die eine einzelne Taten und Maßnahmen wahrscheinlich bei Freund, Feind, Lieferant, Kunde, Angestellte und Vorgesetzte auslösen wird. Wirtschaften und regieren lebt im Prinzip von dieser Kunst, und wer dazu nicht fähig ist, wird sich irgendwann in einem Laden oder einer Firma ohne Kunden und Auftraggeber und einem Staat mit unzufriedenen Bürgern wiederfinden. Allerdings scheinen diese Fähigkeiten im westlichen Kulturkreis immer mehr zu verschwinden.
Urteilskraft und die Fähigkeit, Schlussfolgerungen zu ziehen weiterlesenMiniatur: Die Organisation von Macht
Seit Menschengedenken ist die Ausübung von Macht niemals von Gemeinschaften oder Räten erfolgt, sondern immer gab es einen mächtigen Mann/Frau an der Spitze, auch wenn die offizielle Darlegung sich jeweils anders gestaltete. In einem Rat gibt es meist einen Vorsitzenden, in einem Parlament gibt es einen Präsidenten, in der Regierung einen Präsidenten oder Kanzler, der durch das Gesetz ermächtigt Macht ausübt und, wie in Deutschland, die Richtlinien der Politik bestimmt. Je nach Regierungsform ist diese Machtausübung mehr oder weniger stark, aber sie ist fast immer spürbar. Der US-Präsident hat zum Beispiel mehr Macht als ein deutscher Kanzler. Er kann über Dekrete regieren, was in Deutschland nicht möglich ist. Macht ausüben in einem Parlament oder Räten zum Beispiel kann man mit der Zuteilung von Redezeiten, der Abfolge der zugelassenen Reden oder auch über eine Begrenzung der zugelassenen Sprechenden über ein Partei- oder Fraktionsmitgliedschaft. Und Macht ausüben kann man durch geschickt gestaltete Veröffentlichungen. Kein Medium kann es sich leisten, Regierungsäußerungen nicht zu bringen. Wenn diese dann aber kritisiert werden, könnte es passieren, das das betreffende Medium aus der Informationskette ausgeschlossen wird. Journalisten sind meist akkreditiert. Verlieren sie diesen Vorzug, kommt ihre Meldung zu spät, um als Qualitätsmedium bestehen zu können.
Miniatur: Die Organisation von Macht weiterlesenMiniatur: Nicht-Regierungs-Organisationen
Was ist eine NGO? Und die Antwort lautet: Nicht-Regierungs-Organisation. Nun ist diese Aussage nur halb richtig, denn viele Regierungen des Westens unterstützen auch NGO’s mit Fördergeldern. Gegründet von meist US-amerikanischen Philanthropen 1, die meist sehr wohlklingende Ziele verfolgen wie der Kampf gegen Malaria, AIDS und andere Krankheiten, oder die Förderung der Demokratie, der globalen Märkte und andere.
Miniatur: Nicht-Regierungs-Organisationen weiterlesen- Milliardären, die ihr Geld an die Armen der Welt verteilen und dabei immer reicher werden…; wie das Buch von Röper, Inside Corona (ISBN 978-3-96850-008-9) sehr eindrucksvoll belegt hat. ↩
Miniatur: Ist Krieg als Mittel der Politik wieder gesellschaftsfähig?!
Unsere Friedensbewegungen in Europa sind qualvoll eingegangen. Das ist der Status, der den Pazifismus und denr Friedenswillen der großen Mehrheit innerhalb der Bevölkerungen treffend beschreibt. Wir Europäer führen daher wieder Kriege überall auf der Welt, wir rasseln lautstark mit den Säbeln, wir fordern und klagen ein, ohne uns selbst an unsere eigenen Forderungen und Klagen zu halten. Aber halt, wir beteiligen uns ja nicht selbst offiziell an Kampfhandlungen, nein, wir bohren nur Brunnen, schicken Helme und Sanitätsausrüstung, helfen bei der Aufklärung der Frontlinien und, ja tatsächlich, wir liefern auch Angriffswaffen. So ganz nebenbei kämpfen aber auch deutsche Söldner, helfen europäische Soldaten bei den Schulungen für Kriegsteilnehmer und wir bilden aus in der Bedienung der modernen „Friedenswaffen“, Mörser und Artillerie, und Panzer und Haubitzen, Drohnen und Flugabwehr, Raketen und Sprengfallen.
Miniatur: Ist Krieg als Mittel der Politik wieder gesellschaftsfähig?! weiterlesenAktuelles aus der Qualitätspresse
Wenn wir heute auch nur oberflächlich die Zeitungen lesen, werden wir ganz bestimmt mit nachfolgenden Aussagen konfrontiert: Wir werden von Russland aus einer militärischen Bedrohung ausgesetzt, auf die wir reagieren müssen. Wir werden die aktiven Streitkräfte mittels des Wehrdienstes um 80.000 Männer und Frauen auf 260.000 erhöhen, wobei die Bundeswehr dann mit Reservisten insgesamt 460.000 Kämpfer haben wird. Der 2plus4-Vertrag erlaubt der Bundeswehr eine Truppenstärke von 370.000 Männern und Frauen. Wir werden jährlich die Ukraine mit 9 Mrd. Euro unterstützen. Deutschland müsse aufrüsten und wieder kriegstüchtig werden. Der Sozialstaat, den wir heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar. Diejenigen, die für 530 Euro im Monat arbeiten, denen muss man mal die Frage stellen: Warum könnt ihr nicht auch für 2200 Euro arbeiten? Der Bundeshaushalt wird mehr als deutlich zusammengestrichen. Wir müssen sparen, so der Finanzminister. Die Bundesregierung möchte Soldaten zu Absicherung einer Friedenslösung in die Ukraine schicken. Sie müsse Verantwortung tragen. Die deutsche Wirtschaft schrumpft weiter. Das bisher Beschlossene (?) reiche nicht. Wichtig wären weitere Strukturreformen. Ich (DIW-Chef) fordere von den Rentnern ein soziales Jahr.
Aktuelles aus der Qualitätspresse weiterlesenInkompetenz und Größenwahn im Mainstream
Der Artikel ist eine Antwort auf einen Artikel der Tagesschau.de vom 16.08.2025, den ich nahezu in voller Länge zitiere. Also ich weiß ja nicht, würde ein Kabarettist jetzt ausführen, was man dort in der Redaktion so raucht, aber die Analyse des Schreibers trotzt nur so von Inkompetenz und Größenwahn. Zwei Staatschefs aus zwei Großmächten, die sich seit Jahren in einem verbaler und wirtschaftlichen Kleinkrieg befinden treffen sich und führen Gespräche auf hoher Ebene. Das dabei mehr als ein Ausloten gegebener Möglichkeiten herauskommen würde, muss jedem offen denkenden Menschen klar gewesen sein. Man konnte hoffen, das die Gespräche zumindest friedlich, informativ und freundlich verlaufen und keine der beiden Seiten die Fortsetzung der Annäherung blockieren wird. Und das scheint ja wohl geschehen zu sein.
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