Seit Wochen schon tobt im Osten Europas ein Krieg, der, als Bürgerkrieg vor Jahren schon eröffnet, mittlerweile Weltformat angenommen hat. Wie schon zuvor geäußert, habe ich hierbei nicht vor Partei zu ergreifen und mich weder der Nato-Fraktion noch der Russland-Fraktion anzuschließen. Allerdings vermisse ich in unseren Medien eine ausgewogene und richtungsfreie Berichterstattung, da ich mehr und mehr bemerken muss, das nur noch ukrainische, amerikanische und EU-Sichtweisen ausgestrahlt und artikuliert werden. Und mit dem Wahrheitsgehalt scheint es auch niemand mehr so genau zu nehmen.
Ein „Dankeschön“ an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in D weiterlesenSchlagwortarchiv: Spiegel
Meinungs- und Pressefreiheit am Beispiel RT
Es ist schon wieder mal soweit, das jeder Bürger sich überlegen muss, was es bedeutet, wenn das Gesetz sagt, die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, das nicht eingeschränkt werden darf. Warum ich darüber sprechen muss, ist nicht das Dauerthema Corona, sondern RT, ein Nachrichtenportal, das in Moskau seinen Stammsitz hat von von der russischen Regierung finanziert wird. Das ist in meinen Augen auch nicht verdächtig, weil der Spiegel ja von Bill Gates finanziert wird, die Deutsche Welle vom Staat Deutschland und viele Tageszeitungen von der SPD, um nur ein paar prägnante Beispiele zu nennen. Ich weiß, wer oder was Russland ist und kann das in meine Überlegungen einfließen lassen, genau so, wie ich das beim Spiegel auch handhabe.
Meinungs- und Pressefreiheit am Beispiel RT weiterlesenDebattenkultur in Deutschland
Inmitten der Anforderungen an einen neuen Umgang mit der Verschmutzung von Umwelt und Atmosphäre und dem damit verbundenen allgemein anerkannten Klimawandel, inmitten der Aufgaben nahezu der gesamten Weltbevölkerung mit der Bewältigung einer Virus-Pandemie, inmitten der vielfältigen Versäumnisse beim Erhalt der Infrastruktur wie Straßen, Schulen, Brücken, einem unzureichenden öffentlichen Nahverkehr, einer Energiekrise sowohl in langfristiger wie aktueller Ausprägung und vieler anderer Missstände in Regierung, Verwaltung und Kommunikation erleben wir zu Zeit einen beängstigenden Verfall der Debattenkultur, auf der demokratische Organisationsformen nun einmal angewiesen sind.
Debattenkultur in Deutschland weiterlesenWir brauchen mehr Meinungs- und Medienkompetenz
Unter progressiv denkenden Menschen wird immer wieder die Frage gestellt, wie man als Bürger seine Pflicht als Souverän wahrnehmen könne, wenn gar nicht gewährleistet ist, das alle Informationen, auf denen eine Entscheidung bei einer Wahl beruht, der Wahrheit, der Wirklichkeit oder schlicht auf Fakten beruht. In einer Zeit, in der ohne einen Aufschrei zu verursachen von „alternativen Fakten“ gesprochen werden kann, in der Lügengeschichten und Desinformationen verbreitet werden können, Verleumdung und Beleidigung an der Tagesordnung sich befinden und solche Kapriolen schneller vergessen sind als der letzte Besuch bei der Mutter im Seniorenstift ist das eigentlich ein Manko, das die Grundlagen der Demokratie, auch der Form, wie wir sie heute verstehen, in Frage stellt, wenn nicht gar zerstört.
Wir brauchen mehr Meinungs- und Medienkompetenz weiterlesenLeserbrief zum Essay „Fürchtet euch“ aus Spiegel Nr.29/2016 (Fleischhauer)
Bereits der erste Satz ist eine Frechheit, denn die Friedensbewegung der 70er oder die Antiatomkraftbewegung mit den Zielen von AfD und Pegida irgendwie vergleichen zu wollen ist schlicht an den Haaren herbeigezogen. Das Angst der Urheber aller vier Bewegungen sein muss ist ja unbestritten. Aber Angst vor einer technischen Katastrophe kann nun einmal nicht mit Angst vor Islamisierung verglichen werden, denn das eine ist eine wissenschaftlich beweisbare und daher anwesende Gefahr, das andere jedoch ein psychologisches Hirngespinst. Und die Friedensbewegung hatte ja wohl den Frieden und die Gemeinschaft aller Menschen zum Ziel und nicht Abschottung und Nationalismus. Hier eine Ähnlichkeit zu sehen ist eine Beleidigung für eine ganze Generation. Soviel zunächst einmal zur Ausgangslage des Essays, das Aufklärung vorgibt, aber nur Verleumdung für den politischen Gegner und nur Werbung für die eigene rechtsradikale Gesinnung im Sinn hat.
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Leserbrief zu Spiegel 27/2016 (Fleischhauer: Der schwarze Kanal / War Hitler Antisemit?
Was mich an diesen Kommentaren immer wieder erstaunt ist die glatte und glitschige Art, mit der in einer Durchmengung von propagandistischen Elementen alles und jedes Vorkommnis, dessen zu bemächtigen der geschickter Schreiber sich in die Lage versetzt sieht, immer auf den persönlichen politischen Widersacher (SPD, Grüne) und Feind (Die Linke) einzudreschen und das Ganze dabei als einen menschenfreundlichen und aufklärenden Beitrag zu verkaufen. Das Geschreibsel kommt stets daher wie ein Suppositorium mit giftigem Inhalt.
PS: Der Leserbrief wurde in Der Spiegel, Nr 29 vom 16.07.2016 veröffentlicht.
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Leserbrief zu Spiegel-Magazin 12/2016; Artikel: Das Zerwürfnis
Liebe Spiegel-Redaktion!
Also bei allem Respekt, Verständnis und Toleranz zu anderen Meinungen: Die Behauptung des Soziologen Bude, dass das Auftreten der AfD auch nur im Geringsten mit dem Auftreten der Friedensbewegung und der Jugendproteste in der Zeit von 1968-80 zu vergleichen wäre, entbehrt jeder Grundlage und ist eine Beleidigung für eine ganze Generation. Das ist nicht nur ideologisch hinterhältig, sondern sowohl historisch, wie politisch und gesellschaftlich falsch.
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Zu Jan Fleischhauer Der schwarze Kanal und „Vorwärts mit Sahra“ [Der Spiegel 25/2015]
Lieber Jan Fleischhauer,
wenn Sie schon Texte zitieren und damit Meinungen aus grauer Vorzeit an den Pranger zu stellen glauben müssen, sollten Sie wenigstens so viel journalistische Korrektheit aufbringen, zu erwähnen, dass sich Frau Wagenknecht von diesem Artikel längst distanziert hat. Wenn Wikipedia das schon weiß, kann ein Journalist wie Sie sich damit lediglich noch blamieren. Zu Jan Fleischhauer Der schwarze Kanal und „Vorwärts mit Sahra“ [Der Spiegel 25/2015] weiterlesen
Leserbrief zum Spiegelgespräch „Der Papst hat Recht“ von Thomas Hüetlin mit Sahra Wagenknecht (24/2015)
In den nachfolgenden Aufzählungen sind Fragen und Anmerkungen aufgelistet, mit denen ihr Redakteur die Politikerin der Oppositionspartei „Die Linke“ in einem Gespräch behelligt hat. Dass das hier in Listenform geschehen musste, liegt an der Anzahl der Auffälligkeiten, die in einem Text einfach nicht mehr zu bewältigen war: Leserbrief zum Spiegelgespräch „Der Papst hat Recht“ von Thomas Hüetlin mit Sahra Wagenknecht (24/2015) weiterlesen
Leserbrief zu „Der AfD-Nerd“ von Jan Fleischhauer (Der Spiegel 23/2015)
Nachfolgende in meinem Verständnis unverschämte Äußerungen haben mich zu einem Leserbrief animiert:
Exkurs zum Artikel:
Der Artikel beginn mit dem Satz: Ich habe mich oft gefragt, wie wohl das typische AfD-Mitglied aussieht.(Zitat: Der Spiegel 23/2015) Leserbrief zu „Der AfD-Nerd“ von Jan Fleischhauer (Der Spiegel 23/2015) weiterlesen
Leserbrief zu „Die Nahles Polizei“ des schwarzen Kanals (Der Spiegel 21/2015)
Lieber Jan Fleischhauer,
zunächst einmal sollte nicht jedes bayrische Argumentieren Nachahmer finden, besonders nicht in einem Magazin wie dem Spiegel. Leserbrief zu „Die Nahles Polizei“ des schwarzen Kanals (Der Spiegel 21/2015) weiterlesen