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Glosse in Zeit Online / Kultur vom 14. Sept. 2016

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Kommentar zu Zeit Online „Wir hatten eine schöne Zeit“ von Magnus Klaue
Glosse in Zeit Online / Kultur vom 14. Sept. 2016

Was mir beim Leser dieser Glosse sofort in den Sinn schoss war das deutsche Sprichwort: „Schuster, bleib bei deinen Leisten“, denn hier hat ein Glossenschreiber zwar den Weckruf der Philosophie vernommen, ihn aber nicht verstanden und als direkte Antwort mit Mainstreamsülze geantwortet, einem verkochten Brei des immer wiederkäuenden neoliberalen Einheitsbreis, der den Medien den proletarischen Ausdruck Lügenpresse und das akademische Pendant Lückenpresse eingebracht hat.
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Angst und ihre Wirkung auf die Parteienlandschaft

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Sie sind wieder da, die Ressentiments, die Europa in Jahrhunderten zu einem Schlachtfeld geformt hatten und ihr unbarmherziges Treiben aus der Idee des Feindes gewannen. Nur sind die Feinde heute nicht mehr der Nachbar, der hinter der Grenze sitzt und mein Staatsgebiet einengt, sondern der Feind heute macht sich fest an Lebensart und Denkweisen, die allein schon durch ihre bloße Existenz mein kleines eingewohntes Reich bedrohen.

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Die Wahl in Meck-Pomm

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Die Wahl in Meck-Pomm ist jetzt gelaufen und der Trend bestätigt sich: Es gibt ein erhebliches Protestpotential in unserem Land und es gibt eine neue Kraft, die dieses zu aktivieren weiß. Alle fragen sich, woran es wohl liegen könne, und alle Etablierten zeigen Konzepte und Absichten, dieses in Zukunft zu ändern, genau wie dieses schon vorletztes Jahr, letztes Jahr und am Anfang dieses Jahres geäußert wurde. Ich habe den Eindruck, hier ist eine aktuelle Politik am Werk, die das Bild „ein totes Pferd wird geritten“ durchaus verdient.

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Es gibt keine Alternative zum Frieden!

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Manchmal bin ich verwirrt, wenn ich so über die Nachrichtenseiten lese und mir vorstelle, was das in letzter Konsequenz bedeuten könnte. Wir haben ein neues Zivilschutzkonzept in Deutschland, und alle Medien berichten darüber, dass sich jeder Haushalt mit Trinkwasser und Nahrungsvorräten eindecken sollte.Continue reading Es gibt keine Alternative zum Frieden!

Die schweigende Mehrheit kann aktiviert werden…

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Viele Fragen scheinen uns zu beschäftigen, und doch wird die eigentlich wichtige Frage nicht aufgegriffen und entzieht sich somit jeder Bearbeitung in Form von Diskussion und Hinterfragung: Was ist der Grund, dass die Mehrheit eines Volkes schweigt, sowohl an der Wahlurne als auch in der öffentlichen Auseinandersetzung?
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Die Hauptsache ist, es bringt eine Schlagzeile

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Alle streiten sich, und die Sommerpause ist der willkommene Platz, um auch mit Nichtigkeiten Schlagzeilen zu ergattern. Ich möchte mir anschauen, wer mal wieder streitet, wer mal wieder was loslässt, um Aufmerksamkeit zu bekommen und wo die Grenzen liegen, bei der diese Medientaktik von Aufmerksamkeit in Abwendung umschlägt.
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Medienregentschaft der Maulhelden

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Es ist mal nicht oberflächlich gedacht, wenn man anmerkt, dass immer mehr Maulhelden das mediale Geschehen unserer Zeit beherrschen. Das gerade jetzt im Sommerloch, in dem sowieso nur wenige politische Entscheidungen zu treffen sind, gerade diese das Geschehen mehr als beherrschen, ist mehr als auffällig.

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Sahra Wagenknecht und die Äußerungen zur Flüchtlingspolitik

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Also ich kann in den Äußerungen Wagenknechts keinerlei Makel entdecken. Probleme und Schwierigkeiten zu sehen und zu benennen hat mit rechts/links gar nichts zu tun. Die Flüchtlingspolitik der Regierung, die sich einfach mal mit „Wir schaffen das…“ artikuliert, andererseits aber bei Geldmitteln und Verwaltungsvorgaben bremst und schludert und Umsetzungsschwierigkeiten und Problemstellungen verschweigt, ist an Simplifikation doch nicht mehr zu überbieten. Und ich erwarte von der Fraktionsvorsitzende einer Oppositionspartei, dass sie das benennt. Sie sollte dafür Beifall ernten, denn sie sagt damit kurz und knapp die Wahrheit. Oder ist diese nicht mehr so hoch angesehen in der politischen Welt. Nur Dilettanten und Schlagwortdrescher können/wollen so etwas missverstehen. Oder geht es gar nicht um die Aussage?
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Leserbrief zum Essay „Fürchtet euch“ aus Spiegel Nr.29/2016 (Fleischhauer)

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Bereits der erste Satz ist eine Frechheit, denn die Friedensbewegung der 70er oder die Antiatomkraftbewegung mit den Zielen von AfD und Pegida irgendwie vergleichen zu wollen ist schlicht an den Haaren herbeigezogen. Das Angst der Urheber aller vier  Bewegungen sein muss ist ja unbestritten. Aber Angst vor einer technischen Katastrophe kann nun einmal nicht mit Angst vor Islamisierung verglichen werden, denn das eine ist eine wissenschaftlich beweisbare und daher anwesende Gefahr, das andere jedoch ein psychologisches Hirngespinst. Und die Friedensbewegung hatte ja wohl den Frieden und die Gemeinschaft aller Menschen zum Ziel und nicht Abschottung und Nationalismus. Hier eine Ähnlichkeit zu sehen ist eine Beleidigung für eine ganze Generation. Soviel zunächst einmal zur Ausgangslage des Essays, das Aufklärung vorgibt, aber nur Verleumdung für den politischen Gegner und nur Werbung für die eigene rechtsradikale Gesinnung im Sinn hat.
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Die Berichterstattung zum Amoklauf in München

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Bei aller Wut und aller Trauer um die Opfer dieser Bluttat, die Berichterstattung in den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten (ARD, ZDF) ließ nicht nur zu wünschen übrig, sondern gestaltete sich zwischen „vielleicht und wahrscheinlich“ und „wir wissen nichts, machen aber 10 Minuten lang Sendung“ mit Konjunktiven schlimmer wie eine Lesung aus dem Kaffeesatz. Zusätzlich wurden Korrespondenten, Polizeisprecher und andere Beobachter durch Suggestivfragen zu Spekulationen gedrängt, die ohne ausreichende Informationen gar nicht angestellt werden konnten. Das war, schlicht gesagt, erbärmlich.
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