Framing für die ARD, die Nato und den Diesel

Wie aus der deutschen Press zu erfahren ist, hat sich unsere ARD für 120.000 € aus den Rundfunkgebühren ihrer Zuschauer/-hörer ein Gutachten geleistet, das sich mit der Frage beschäftigt, wie diese Organisation mit den Mitteln der Meinungsmanipulation durch Sprache, das ist Framing nämlich, die Zuschauer von der Meinung abzubringen, dass diese Medienanstalt nicht nur die Ansichten der Regierenden verbreite, sondern für die Allgemeinheit einen Bildungs- und Informationsauftrag besäße.

Diese Meinungsbildung soll die Anstalt davor schützen, das ihre Zuschauer nicht mehr bereit sein könnten, ihre Rundfunkgebühren bezahlen zu müssen, und eine Volksabstimmung anzetteln, wie dies ja auch schon im Nachbarland Schweiz beinahe gelungen wäre. Meiner Ansicht nach verfolgt die Medienanstalt ARD damit einen falschen Weg. Der richtige Weg bestünde nämlich darin, den Zuschauer einfach sachgerecht, meinungsneutral und faktensicher zu informieren und somit die Ausstrahlung von Meinung und Nachricht entweder strickt zu trennen oder zumindest unübersehbar kenntlich zu machen. Stattdessen aber verfolgt die ARD lieber den Weg, durch Moralisieren und Wortspielereien eine emotionale Nähe zum Zuschauer herzustellen und diesen damit für diese Anstalt des öffentlichen Rechtes erneut zu begeistern, wobei sie damit zugleich zugibt, bisher in diesem Anspruch versagt zu haben. Das ist bitter, sowohl für die ARD als auch für die Zuschauer.

Zugleich beweist die ARD mit diesem Papier, was ihnen seit Jahren von Kritikern der alternativen Medien vorgeworfen wird, nämlich zu Framen, was aber als Verschwörungstheorien abgetan und verunglimpft wurde. Die großen Framing-Organisationen wie das „Council on Foreign Relations“ und anderen NGO’s dieser Sparte 1 bauen eben keine Framing-Manuals für unbedeutende Organisationen wie die ARD und ihr Problem mit den Beitragszahlern, sondern wenden sich in ihren Manuals direkt an die mächtigen politischen Eliten und deren Problemstellungen in dieser Welt. Somit musste die ARD, um in den Genuss der Meinungsmanipulatoren zu kommen, selbst eine solche Handlungsanweisung in Auftrag geben. Peinlich ist das daher, weil man gerade nicht in den Ruf kommen wollte, solche Tricks zu verwenden.

Womit das Framing-Manual sich beschäftigt, wird bereits auf Seite 3 mehr als deutlich beschrieben:

Beginnen wir direkt mit dem Wichtigsten: Wenn Sie Ihre Mitbürger dazu bringen wollen, den Mehrwert der ARD zu begreifen und sich hinter die Idee eines gemeinsamen, freien Rundfunks ARD zu stellen – auch und gerade in Zeiten, in denen Gegner der ARD deren Relevanz in Frage stellen und orchestrierte Kampagnen fahren, die die ARD in starken Bildern und Narrativen abwerten – dann muss Ihre Kommunikation immer in Form von moralischen Argumenten stattfinden.

  1. Atlantik Brücke, Bilderberger, Münchner Sicherheitskonferenz
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