Zeitkritik: Woran wir arbeiten müssen und was wichtig ist

Seit den 1970er Jahren findet in der sogenannten „Westlichen Welt“ eine Neuorientierung der politischen und gesellschaftlichen Grundlagen statt. Aus dem festgefügten kulturellen und überlieferten Weltverständnis wurde ein fortschreitender Reformprozess eingeleitet, der sich in Richtung einer Umerziehung der Menschen zu sanftmütigen, friedlichen, kommunikativen und toleranten Umgang mit sich selbst und anderen einschließlich der nicht-menschlichen Mitbewohnern unseres Planeten führen sollte. Heute müssten wir uns erneut klarmachen, um welche Eigenschaften es dabei ging und wie erfolgreich dieser Umschwung bisher gelaufen ist. Um das Ergebnis schon mal plakativ herauszustellen, muss jeder informierte Mitbewohner heute zum Schluss kommen, das dies alles ganz anders gelaufen ist wie angenommen und das sich der westliche Mensch mit seiner Prophezeiung doch ziemlich weit daneben lag.

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Prozess versus Reform – Ein Gedankenspiel

In unserer westlichen Kultur gibt es verschiedene Paradigmen, die mittlerweile so verfestigt und verinnerlicht sind, dass sie schon fast nicht mehr anders gedacht werden können. Dazu gehören unterer Anderen die repräsentative Demokratie und ihre Verfahren sowie die einschlägigen neoliberal ausgerichteten Wirtschaftsvorstellungen in unterschiedlichen Ausprägungen, wie sie in den Staaten Europas und Amerikas gefahren werden. Basisorganisationen dazu sind auf der politischen Seite Parteien und auf der wirtschaftlichen Seite marktorientierte Betriebe und Konzerne, in deren Funktionen die meisten richtungsweisenden Entscheidungen entstehen und getroffen werden. Wenn in unserer Gesellschaft weiterhin Entwicklung stattfinden soll, muss diese zwangsweise in diesen Basisorganisationen entstehen.

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