Eine geostrategische Wandlung des Westens ist überfällig

Zwei Staaten der Weltgemeinschaft (Humor ist, wenn man angesichts der UN in New York trotzdem lacht!) sind seit vielen Jahrzehnten unterwegs, fördern und organisieren Umstürze und sogenannte demokratische Freiheitsbewegungen in aller Welt. Die neoliberalen Aktionen einerseits, auf ausbeutende Wirtschaftssysteme spezialisiert, agieren in Südamerika und im pazifischen Raum und kämpfen bevorzugt gegen Regierungen, die sich der Armutsbekämpfung in ihrem Land verpflichtet fühlen, aktuell zu beobachten in Venezuela, Kuba und Nicaragua, die mit religiösen Fanatikern arbeitenden Aktionen andererseits agieren besonders stark in Regionen, deren Menschen sich dem Islam zugehörig sehen.

Es sind überwiegend Milizen und Moslembruderschaften 1, die mit Gewalt und Terror nach Macht und Einfluss streben, die hier aktiv sind. Die beiden Länder, die diese Aktivitäten sehr systematisch verfolgen, unterstützen und in Gang setzen heißen USA und GB. Frankreich und die EU als Ganzes sind in dieser Hinsicht zwar nicht sehr viel anders, jedoch sind sie nur kleine Fische im großen Teich, die aber, hört man aufmerksam zu, sich auch gerne bald zu Raubfischen entwickeln würden.

Wir müssen nur die letzten Tage der Weltpolitik verfolgen, um den Aktivitäten der USA etwas auf die Spur zu kommen. Dieses Land nennt sich zwar das Land der Freiheit, ist aber in Wirklichkeit eine oligarchisch organisierte Diktatur der Reichen und Besitzenden, die mit einem Mythos (Jeder kann es in die Oberschicht schaffen…) eine große Masse an einflusslosen Arbeitern steuern. Allein schon die Organisationen der Wahlkämpfe in dieser Demokratie, die eigentlich nur mit sehr viel Geld oder großen Einfluss, also mit reichen und mächtigen Freunden, bestritten werden können, zeigt das wahre Gesicht dieser „Vorzeige-Demokratie“. Dieser Staat unterhält eine Armee, deren Größe und Waffenstärke die Summe aller anderen Staaten der gesamten Welt, und das sind 191 Staaten, in den Schatten stellt. Diese Macht dieser Armee wird benutzt, um, wie unschwer zu beobachten ist, Absprachen, Verträge oder Vereinbarungen einfach ignorieren zu können, wird benutzt um zu erpressen, zu intrigieren und auch zu morden. Waren die Führer dieses Landes 2 (Bush, Obama) noch in ihrer Wirkung vorsichtig und zumindest einer gesellschaftlichen Etikette verpflichtet, so zeigt der jetzige Führer Trump keinerlei Skrupel mehr, offensichtlich geopolitisch zu agieren. Er zeigt die wahren Gedanken seiner Politik offen und frei. Er regiert mit Statements innerhalb eines Mediums, das nur Kurznachrichten mit begrenzter Textlänge zulässt. Das sind max. 280 Zeichen pro Nachricht. Das ist ein Witz, denn bereits eine Verabredung von zwei Familien zu einem gemeinsamen Essen ist mit dieser Zeichenlänge heute so gut wie nicht mehr zu bewältigen. Das ist Dilettantismus auf aller höchstem Niveau. Die politischen Ereignisse der letzten Tage sprechen Bände:

Die Armee der USA, als Gäste in einem fernen Land stationiert, ermordet dort einfach so einen diplomatischen Vertreter einer „feindlichen“ Macht durch einen offiziell von einer Regierung befohlenen Raketenangriff. Das dabei auch hochrangige Führer des Gastlandes ihren Tod finden, wird billigend in Kauf genommen. Und das dieser Angriff einen Brand hätte auslösen können, der weltweit Konsequenzen nach sich ziehen würde, ebenfalls. Die Gefahr ist zwar noch nicht gebannt, aber es ist wohl nur der Führung des „bösen“ Iran zu verdanken, das der Brand nicht stattfinden wird. Was sollte wohl verhindert werden, das man ein solches Risiko einging? Einige Medien sprechen davon, das der Iran und Saudi Arabien sich annähern und politische Vereinbarungen treffen wollten. 3 Sollte das stimmen, stellt sich die Frage nach der Motivation des Mordes in einem ganz anderen Licht. Sie kann doch nur lauten, das die Spannungen innerhalb der Region mit allen Mitteln erhalten und ein Frieden mit aller Macht verhindert werden soll. Das wäre barbarisch, mit ethischen Standards nicht vereinbar und widerspräche allen politischen Vorgaben der gesamten westlichen Welt und damit auch der Nato. Um zu erkunden, was wohl wirklich los ist, müssen wir daher in die Vergangenheit gehen und uns auch GB anschauen.

  1. Der politisch orientierte Islam ist keine Religionsvertretung.
  2. Führer deshalb, weil das System nur eine Wahl lässt zwischen zwei Köpfen, die von der Oligarchie bestimmt wurden. Präsidenten werden von den Bürgern gewählt. Das ist in den USA nicht der Fall!
  3. Anti-Spiegel

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