Die Mängel in der Bildung in Volk und Eliten
Die Mängel in der Sparte Bildung in Deutschland sind mehr als bekannt. Zu wenige Lehrer, einseitige Lehrpläne und die Justierung auf öffentlich akzeptierte Visionen und moderne Theorien (Diversität, Klimawandel, Kampf gegen „rechts“, gegen linke Terroristen, Islamisten, angebliche Antisemiten usw.) vermögen es nicht mehr, ein Bildungsangebot, das die Breite der Schüler und Leser in die Lage versetzt, ein teilhabendes Mitglied der Gesellschaft zu sein. Sogar die Industrie beklagt die Missstände mittlerweile hinter vorgehaltener Hand. Nun sind diese Schüler ja spätestens ab der 10ten Klasse ja auch Wähler und damit Souverän. Wen wundert es dann, wenn neben einseitigen Bildungsangeboten und den bereits erwähnten Mediendefiziten eine Vielzahl besonders junge Menschen sich von Parteien angezogen fühlen, die eine andere, oftmals auch ganz andere Gangart bevorzugen, als das in Demokratien sein sollte. Sie denken jetzt bestimmt an die Parteien des rechten und linken Spektrums. Nein, das meine ich so nicht. Auch die etablierten Parteien der sogenannten „Mitte“ sind da durchaus angesprochen. Sozialleistungen kürzen/streichen, Arbeitsrechte verwässern, die Renten ruinieren, die Pflege und die Gesundheitsorgane gegen den Baum fahren, das Volk beschimpfen und andere Entgleisungen sind gerade nicht (nur) in der Opposition gefragt. Manchmal glaube ich, das es da gar keinen Unterschied mehr macht, wen von den Etablierten man wählt. Wenn ich dann bei KI lese, das sich in der Bildung unserer Eliten keine Meritokratie 1 mehr ausbildet, frage ich mich, ob denn wirklich diese Regierungsform Grundlage einer Demokratie sein kann? Dazu wird aber später beim Demokratieabschnitt noch mehr zu sagen sein. Ich denke, das wir aufgrund des Bildungsgrades des Volkes, aufgrund hoher Anforderung im Arbeitsleben und mangelnder Solidarität im Allgemeinen bereits in einer Leistungsgesellschaft angekommen sind, die von einer Überakademisierung beherrscht wird, zu der es kein demokratisches Gegengewicht beim Volk mehr gibt. Nur, diese Überakademisierung zeitigt keine Wissens- und Verdienstelite mehr, sondern nur noch eine Machtelite aufgrund ergatterter Zertifikate/Titel bzw. wohlhabender Herkunft. Das Volk selbst hat keine Möglichkeit mehr sich zu organisieren, sich zu bilden und zerbröckelt mehr und mehr in Machtlosigkeit und Lethargie. Eine Demokratie kann sich aber keine Mängel in der politischen Bildung des Volkes leisten. Der Zugang zu Bildungseinrichtungen darf nicht vom Elternhaus abhängen, sondern sollte allen Menschen offen sein. Und wenn die finanziellen Mittel dafür nicht vorhanden sind, muss die Gesellschaft helfend zur Seite stehen. Jeder, der sich bilden möchte, sollte auch die Möglichkeit dazu erhalten. Unser jetziges Schul- und Bildungssystem ist dazu weder geeignet noch entsprechend organisiert. Und bitte, reformieren geht nicht mehr. Es muss vollkommen neu und von ganz unten aufgebaut werden und erfordert umfangreiche Finanzierungen, die auch in Lehrkräfte und Schulungsräume fließen müssen. Dazu gehören eine gesellschaftlich demokratische Erziehung, gehören sowohl handwerkliche, digitale, verwaltende als auch wissenschaftliche Kenntnisse und natürlich auch ein kultureller Hintergrund. Ziel dieser Umgestaltung ist die Ausbildung einer Kultur- und Bildungsgesellschaft für und mit dem Volk als Ersatz für die bestehende Leistungsherrschaft samt Prominentenkultur. Inkompetenz und Überheblichkeit gibt es in Politik, Wirtschaft und Kultur samt Medienwelt viel mehr als genug. Nach 50 Jahren als Angestellter in einem Großkonzern und als langjähriger Beobachter der Tagesaktualitäten ist mir das bis heute mehr als klar geworden. So aber geht es nicht in eine Zukunft, in der es sich leben lässt.
KI-Die Mängel in der Bildung in Volk und Eliten…
Frage: Gibt es in Deutschland Mängel in der Bildung von Volk und Eliten?
Antwort GPT-40 mini: In Deutschland gibt es Herausforderungen und Mängel in der Bildung sowohl der breiten Bevölkerung als auch der Eliten. Diese Mängel können in mehreren Bereichen zusammengefasst werden:
Bereich Herausforderungen in der Bildung
Bildungsgerechtigkeit: Ungleicher Zugang zu Bildung, insbesondere für sozial benachteiligte Gruppen.
Digitale Kompetenzen: Mangelnde digitale Bildung im Schulcurriculum und unzureichende technische Ausstattung.
Lehrkräfte: Fachkräftemangel und hohe Belastung von Lehrkräften, die die Unterrichtsqualität beeinträchtigen können.
Akademische Ausbildung: Der Zugang zu hochqualifizierten Studiengängen bleibt teilweise elitär und nicht für alle zugänglich.
Lebenslanges Lernen: Notwendigkeit für stärkeren Fokus auf kontinuierliche Weiterbildung der Bevölkerung, insbesondere in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt.
1. Bildungsgerechtigkeit: Soziale Ungleichheit: Kinder aus sozial schwächeren Familien haben oft geringere Chancen auf qualitativ hochwertige Bildung. Der Bildungsweg hängt häufig vom sozialen Umfeld ab.
2. Digitale Kompetenzen: Technische Ausstattung: Viele Schulen verfügen nicht über die notwendige technische Infrastruktur, um digitalen Unterricht effektiv zu gestalten. Curriculum: Digitale Bildung wird oft nicht ausreichend in den Lehrplänen berücksichtigt, was zu einem Defizit an notwendigen digitalen Kompetenzen führt.
3. Lehrkräfte: Fachkräftemangel: In vielen Bundesländern gibt es einen Mangel an Lehrkräften, was zu überfüllten Klassen und einer verminderten Unterrichtsqualität führt. Belastung: Die hohe Arbeitsbelastung belastet die Lehrkräfte, was sich negativ auf den Unterricht auswirken kann.
4. Akademische Ausbildung: Zugang zu Bildung: Der Zugang zu hochwertigen Studiengängen bleibt häufig auf eine privilegierte Auswahl beschränkt, was die Chancengleichheit beeinträchtigt. Elitenbildung: Eine starke Fokussierung auf traditionelle akademische Abschlüsse kann die Entstehung einer echten Meritokratie behindern.
5. Lebenslanges Lernen: Weiterbildung: In einer sich rasch verändernden Arbeitswelt ist lebenslanges Lernen notwendig. Oft fehlt es an Angeboten oder Zugängen für die breite Bevölkerung.
Insgesamt gibt es in Deutschland sowohl auf der Ebene der breiten Bevölkerung als auch der Eliten Mängel im Bildungssystem, die sowohl soziale Gerechtigkeit als auch die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Landes gefährden können.
- Meritokratie (von lateinisch meritum, „das Verdienst“, und griechisch κρατεῖν, kratein, „herrschen“) ist eine Herrschaftsform, in der Personen aufgrund ihrer gesellschaftlich bzw. institutionell anerkannten, individuellen Leistungen oder besonderer Verdienste ausgewählt werden, um führende Positionen als Herrscher, sonstige Amtsträger und Vorgesetzte zu besetzen. Im Idealfall nimmt jedes Mitglied der Gesellschaft mit dem Nachweis seines Könnens eine verdiente Position ein.
Der Begriff Meritokratie wurde erstmals 1958 von Michael Young in seiner Satire Rise of the Meritocracy (deutscher Titel: Es lebe die Ungleichheit: Auf dem Wege zur Meritokratie) verwendet. Young benutzte den Begriff, um eine zukünftige Gesellschaft zu beschreiben, in der die gesellschaftliche Position des Einzelnen durch Intelligenz (gemessen durch den Intelligenzquotienten) und Leistung bestimmt ist. In dieser Utopie von einer „Meritokratie“ entwickelt sich eine Leistungsgesellschaft mit elitärer Herrschaft, deren Führer sich über der breiten Masse stehend sehen und letztlich gewaltsam abgesetzt werden. Eine solche Gesellschaft, welche die Menschen nur nach deren Talent und Anstrengung sortiert, wird zu einer Leistungsdiktatur und zerstört sich am Ende selbst. Wikipedia.org ↩