Urteilskraft und die Fähigkeit, Schlussfolgerungen zu ziehen

Eine entscheidende Fähigkeit zur Bildung von zivilisierten Gesellschaften, die sich durch Arbeitsteilung, Spezialistentum und technische Ingenieurskunst auszeichnen, kann man schlicht und einfach als „Urteilskraft“ oder die Fähigkeit zur „Schlussfolgerung“ bezeichnen. Dazu gehört auch die Kunst, Verhaltensmuster zu erkennen, die eine einzelne Taten und Maßnahmen wahrscheinlich bei Freund, Feind, Lieferant, Kunde, Angestellte und Vorgesetzte auslösen wird. Wirtschaften und regieren lebt im Prinzip von dieser Kunst, und wer dazu nicht fähig ist, wird sich irgendwann in einem Laden oder einer Firma ohne Kunden und Auftraggeber und einem Staat mit unzufriedenen Bürgern wiederfinden. Allerdings scheinen diese Fähigkeiten im westlichen Kulturkreis immer mehr zu verschwinden.

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Hass, Krieg und andere Dummheiten

Seit Generationen scheint es in der westlich geprägten Welt üblich zu sein, an einmal getroffenen Entscheidungen, Prinzipien und Regelungen festzuhalten und sich von jeglicher Überprüfung fernzuhalten. Diese Beobachtung umfasst nahezu alle Bereiche der Wissenschaften einschließlich der politischen und soziologischen Fachbereiche und behindert meiner Ansicht nach sowohl die evolutionäre als als auch die geistigen Entwicklungsmöglichkeiten der Menschheit in einer unverantwortlichen Weise. Die Menschen weltweit haben in nahezu allen Kulturen über Jahrhunderte Hass- und Rachephantasien gepflegt, konnten die Wirkungen und folglich auch die Ursachen dieser Denkweisen hunderte Male beobachten und kommen doch immer wieder auf diese unmenschlichen Denkweisen zurück.

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Fremdkörper

Wer eigentlich führt und gewinnt Kriege?

Irgendwann sollten die Menschen in aller Welt doch endlich mal begreifen, das es sinnlos ist, Krieg zu führen. Kriege sind ein längst überholtes Mittel, um in irgendeiner Weise einen Vorteil gegenüber anderen zu gewinnen. Seine Feinde umzubringen war in der Welt des Mittelalters wohl noch eine funktionierende politische Lösungsoption, kamen die Menschen in dieser Zeit doch meist nicht weit über ihren Heimatort hinaus mit anderen in Kontakt und der Nachrichtenfluss war äußerst spärlich und unsicher. Und die Geschichten und Narrative schrieben ja eh nur die Sieger. Heute in einer Welt der schnellen Kommunikation sind Mord und Totschlag in jeder Form, und Krieg ist Mord und Totschlag, was sonst, doch wohl nicht mehr zu verheimlichen und wird immer bis ans Ende der Welt und Zeit bekannt bleiben. Es gibt schließlich immer jemanden, der die Getöteten vermissen wird.

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Der Neoliberalismus ist allgegenwärtig

Neoliberalismus ist kein Kampfbegriff, wie es verschiedenste Medien immer wieder zu verbreiten suchen. Auch ist er nicht in den 70ern als Propagandainstrument der Studentenrevolte entstanden. Die Idee des Neoliberalismus ist nunmehr bereits 70 Jahre alt und ist auf die erste moderne Wirtschaftskrise zurückzuführen, genau genommen auf die Antwort auf diese Krise, die Bestrebungen hervorbrachte, den Markt schärfer zu regulieren.

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