Die Probleme unserer Zeit und Fragen an KI

Wir erleben zur Zeit eine Welt im Wandel, eine Zeit also, wo Altes nicht mehr zeitgemäß und Neues noch nicht machbar erscheint. Wenn wir uns in der Weltgeschichte großer Reiche umsehen, hat diese Phase bisher jeden Hegemon und jedes große Reich erlebt. Die Gründe hierfür sind vielfältig, ja sogar schon intensiv erforscht und liegen bei all den Jahrtausende umfassenden Erfahrungen offen auf dem Tisch. Allerdings sind die Gründe für das Chaos und die Bremser einer Neuausrichtung ebenfalls mehr als bekannt. Die Einen versuchen, ihre Pfründe, erworben in der stabilen Lage der vergangenen Dezennien, zu sichern und verweigern einen Wechsel, weil sie damit die Grundlage ihres Reichtums und ihrer Macht verlieren würden. Die Anderen, die das bestehende System bisher nicht zum Zuge kommen ließ, versuchen mit aller Macht, ihre meist übertrieben moralisierte Vision einer blühenden Zukunft entgegen den Tatsachen umzusetzen.

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Entscheidungssysteme und deren Grundlagen

Der Artikel beschäftigt sich mit den Formen der Entscheidungsfindung, zunächst in Kürze im persönlichem Umfeld, und danach etwas ausführlicher in demokratischen und parlamentarisch geführten Systemen. Dabei werden die Verfahren Kompromiss, Konsens und Win-Win besprochen und mit den Definitionen verglichen, die Wikipedia anbietet. Dann werden drei grundlegende und mit westlichen Vorstellungen verbundene Gesellschaftsanschauungen (Konservatismus, Liberalismus und Sozialismus) kurz beleuchtet. Auch hier werden die Definitionen von Wikipedia hinterfragt und diskutiert. Abschließend behandelt der Artikel die Machtfrage, mit der jeder Bürger konfrontiert ist und der er sich bewusst sein sollte. Zusätzlich beleuchte ich zum Abschluss die Möglichkeiten, die jedem Bürger einer westlichen Demokratie zur Verfügung stehen, um auf die politische Landschaft einzuwirken. Es gibt meiner Ansicht nach deren mehr als gemeinhin gedacht wird.

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Zeitgeschehen heute: Modern vs. Postmodern

Wir leben heute in einer seltsam ausgeformten Gedankenwelt, die sich durch verschiedenste Misstöne und teilweise falsche Schlussfolgerungen begründet und dieses meist in einer Form, die sich durch Unvollständigkeit und eine auf der Enttäuschung darauf basierender Radikalisierung auszeichnet. Das ist nicht ungewöhnlich, da Massenphänomene immer zu Konzeptionen führen müssen, die auf Kompromissen und dem kleinsten gemeinsamen Nenner beruhen. Das kann letztlich nie als Erfolg, sondern stets nur als Misserfolg verbucht werden. Halbgare politische Richtungsentscheidungen, unscharfe Abgrenzungen und nicht zielführende Kompromisse genannt Reformen sind daher an der Tagesordnung und führen von Krise zu Krise. Worauf diese Phänomene beruhen, ist mit einer auf Materialismus und auf kurzfristige Erfolgserzählungen ausgerichteten Geisteswissenschaft nicht zu erforschen, da für deren Erfolg langfristige Wirkungen in einem geordneten Umfeld erzeugt werden müssten, die aber dem schnellen Zeitgeist sowohl der „Moderne“ als auch der „Postmoderne“ und deren Denkweise widersprechen. Dies will ich in diesem Artikel zu ergründen versuchen.

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